Prof. em. Dr. rer. nat. Werner Oldekop

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Lebenslauf


  
 
 
Professor Werner Oldekop wurde 1927 in Tallinn (Estland) geboren. Nach einer Assistententätigkeit am Institut für Theoretische Physik der Universität Köln wechselte er 1953 zur Siemens-Schuckertwerke AG nach Erlangen und forschte dort ab 1956 auf dem Gebiet der Kernreaktortechnik. Ab 1963 war er Leiter raumfahrttechnischer Entwicklungsvorhaben auf dem Gebiet der Energieversorgung von Satelliten. 1965 folgte er dem Ruf der Technischen Universität Braunschweig.


Mit der Berufung von Prof. Oldekop wurde das Institut für Raumflugtechnik und Reaktortechnik (heute: Institut für Luft- und Raumfahrtsysteme) gegründet. Nukleare Energiequellen für Raumfahrzeuge bildeten damals einen Schwerpunkt des nationalen Raumfahrtprogramms. Somit war das Institut (damals "Lehrstuhl") in enger Zusammenarbeit mit dem DLR (damals DFVLR) und der Firma Siemens an Forschungsarbeiten über u. a. Kernreaktoren für den Weltraumeinsatz sowie über elektrische Raumfahrtantriebe beteiligt.


Von 1966 bis 1974 ist Werner Oldekop zugleich Leiter des Instituts für Elektrische Antriebe und Energieversorgung der Deutschen Forschungs- und Versuchsanstalt für Luft- und Raumfahrt gewesen. Zusätzlich hat sich Prof. Oldekop in verschiedenen Beratungsgremien der Bundesregierung engagiert. Von 1978 bis zum Jahr 1987 hat er dem Aufsichtsrat der Kraftwerk-Union AG in Erlangen angehört. Zwischen 1985-1987 war er Vorsitzender der Fakultät für Maschinenbau und Elektrotechnik und von 1988-1990 Vizepräsident der Technischen Universität Braunschweig. Hier hat Prof. Oldekop regelmäßig Vorlesungen über Raumfahrttechnik, Kernreaktortechnik und nichtkonventionelle Energiesysteme gehalten.